Rainer Schulte

Über 40 Jahre Tasten!

Im Winter 1974 bekamen wir eine sogenannte Heimorgel - eine YAMAHA B 4CR aus dem Musikhaus Wilhelm Monke in Köln ins Haus.

Meine erste Orgel YAMAHA B4-CR mit SY77 und EMR1

Dieses Modell konnte 8 Rhythmen, 5 Register für das Obermanual und drei für das Untermanual. Der Bass, also das Fusspedal hatte nur ein Register.
Alle Register hatten drei Schaltstufen. Das war damals klasse. Das dauerte nur wenige Zeit, bis ich das Instrument für mich entdeckte.

Hier hatte ich die Orgel bereits mit meinem ersten Synthesizer, dem YS77 und einem Drumcomputer EMR1 von YAMAHA gespielt.

Das erste Live-Konzert meines Lebens gab ich im Alter von 7 Jahren in der Schützenhalle in Velmede bei Meschede. In der Schützenhalle zum Sippentreffen der Familie Schulte/Bücker mit Teilen der Ex-Band meines Vaters, den "Peggies".

Wenn ich sehe, was heutige Orgeln können, wie sich die Technik bei den Keyboards entwickelt hat, ist das schon richtig knackig!

Rainer Korg T2EX

Inzwischen spiele ich schon seit etlichen Jahren einen Synthesizer von KORG, den T2EX.
Auf dem größeren Modell, dem T1EX mit 88 Tasten mit Hammermechank (wie beim Piano) produzierte seinerzeit Hans Zimmer "The Lion King".

Zusätzlich dazu spiele ich ein Orgel-Modul von HAMMOND, welches an ein zweites Manual, einem Midi-Keyboard angeschlossen ist.

In den Jahren zwischen 2002 und 2007 spielte ich in der Firmen-Band von CSC bei "ExTC", den ExTheConsultants als Keyboarder und Percussionist, aushilfsweise auch als Drummer.

Seit dem letzten Konzert habe ich eigentlich nicht ein einziges mal mehr wirklich geübt oder gespielt.

Im September 2016 habe ich begonnen, meine Youtube-Videos zum Modellbau/-flug und meinen Holzbau-Projekten mit eigener Musik zu versehen, da ich es unglaublich mühsam fand, geeignete Soundtracks zu finden. Im Video-Schnittprogramm musste die Musik mit Sprache und Originalsound angepasst und/oder bearbeitet werden.

Für die Aufnahmen mit Keyboard benutze ich das Swissonic 88 von Thomann mit 88 Tasten. Mein altes Mischpult ist dem Behringer QX1002 USB gewichen, was bei den Händlern gerne als USB-Audio-Interface verkauft oder angeboten wird. De Facto ist es ein analoges Mischpult mit 4 Mono- und 6 Stereo-Kanälen, wovon nur die beiden XLR-Eingänge zum Aufnehmen genutzt werden können.

Ein weiterer Nachteil ist, dass man hier keine direkte Abhörmöglichkeit hat.

Um auch die anderen Kanäle zumindest als Audio-Signal aufnehmen zu können, habe ich nun von Focusrite eine SCARLETT 2i2 2nd. Gen. dazwischen geschaltet. Das Interface bietet von vorne herein Direct Monitoring, also latenzfreies Abhören.

Da ich mit dem SCARLETT mehr als zufrieden bin, werde ich die gesamte Anlage später über die 18-Kanal-Variante steuern müssen. Ich brauche für meinen KORG T2 alleine 4 Eingänge, zwei weitere für die HAMMOND und dann noch die Mikrofoneingänge... Da ist das kleinstmögliche Modell das Focusrite 18i8.

Als Recording-Software nutze ich von PRESONUS das STUDIO ONE 3.3 Artist und einige kostenlose Plugins.